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Emptied
Entities Installations-Zyklus (2002)
Die emptied entities sind Medien-Anordnungen (Video-, Sound- und
Roboterinstallation), in denen dem Betracher die zentrale Rolle als komplettierendes
Element eines in sich geschlossenen Systems zukommt. Zunächst wird
durch dessen Präsenz die dialektische Beziehung von Betrachter und
betrachtetem Objekt rückgekoppelt und verwunden. Andererseits wird
durch maschinenhafte Prozesse wie Wiederholung, Parallel- und Kreisbewegung,
und unter Ausschluss eines narrativen Gegenstandes, die Zeitwahrnehmung
ins Stocken gebracht und Gegenwart geschaffen. Zuletzt aber führt
das Prinzip des loops zur Entleerung des 'jetzt'. Die totale Vergegenwärtigung
gerät zum 'circulus vitiosus' und wird im beckettschen Sinne zum
Bild des ewigen Kampfes des Menschen gegen Hindernisse und gegen sich
selbst.
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