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Rhine
Streaming Live Streaming Installation (2005)
Ein Strom von Bildern und Sounds des lebendigen Rhein, der zum Ausstellungsort
fliesst, bildet eine direkte Form der Repräsentation des Gewässers.
Der Rhein tangiert Karlsruhe in acht Kilometern Entfernung, doch hat er
keine Verbindung zur Stadt. Diese Tatsache ist Bestandteil der besonderen
Geschichte, die Fluss und Stadt teilen. Innerhalb der vergangenen Jahrhunderte
hatte der Fluss, obwohl er nicht in der Stadt 'anwesend' war, doch grossen
Einfluss auf die Stadtentwicklung. Friedrich Weinbrenner, der bekannte
Karlsruher Architekt und Stadtbaumeister, entwarf im Rahmen seiner Planungen
zur Stadterweiterung einen Kanal, der den Fluss mit der Stadt verbinden
sollte. Diese Pläne werden durch das Rhine Streaming aufgegriffen
und virtuell realisiert: für die siebenmonatige Dauer der Ausstellung
wurde mit Hilfe von Richtantennen eine Funkstrecke eingerichtet, über
die der Rhein in Echtzeit und in hoher Bandbreite ins ZKM fliesst. In
der Ausstellung wird der Fluss erlebbar über das Bild einer Übrwachungskamera,
die Töne eines Unterwassermikrofons und das Bewegungsverhalten von
Testorganismen im Rheinwasser, übertragen auf einen Kontrollmonitor.
Ausstellung: Making Things Public, ZKM | Museum für Neue Kunst,
Karlsruhe,
20.03. - 03.10.2005
Rhine Streaming wurde als Teil der dreiteiligen Installation riverphonics
gemeinsam mit Beiträgen der Pariser Soziologen Christelle Gramaglia
und Jean-Pierre Le Bourhis gezeigt.
Weitere Materialien:
Video Dokumentation (5:04min, 35 MB) >>
Videostills der Überwachungskamera >>
Bilder und Texte aus der Installation >>
Katalogtext deutsch >> englisch >>
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